Dämmerungssehen

Das Dämmerungssehen, auch mesopisches Sehen genannt befindet sich von den Leuchtdichte-Verhältnissen zwischen dem Tagsehen (photopisches Sehen) bei dem nur die Farbrezeptoren (Zapfen) im Auge aktiv sind und dem Nachtsehen (skotopisches Sehen), bei dem nur die schwarz/weiß bzw. hell/dunkel-Rezeptoren (Stäbchen) im Auge aktiv sind. Beim mesopischen Sehen sind also beide Rezeptorarten gleichzeitig in Funktion.
Viele Menschen haben beim Autofahren in Dämmerung oder bei Nacht Probleme mit dem Sehen (v.a. verschwommenes Sehen), Lichtschweife um Lichtquellen (Halos) oder eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Ursachen für die Probleme beim Dämmerungssehen können folgende sein:

  • beginnender oder fortgeschrittener grauer Star
  • schlechter bzw. instabiler Tränenfilm
  • Hornhauttrübungen oder Narben (z.b. nach Lasik)
  • Multifokale Kontaktlinsen oder Ortho-K
  • Nachtmyopie (Kurzsichtigkeit bei Dunkelheit)
  • Abweichungen der Sehachsen im binokularen Sehen
  • Pupillenfunktionsstörungen
  • Medikamente und systemische Erkrankungen
  • verschiedene Netzhauterkrankungen
  • fehlendes Makulapigment

Die wichtigsten Messungen für das Dämmerungssehen:

Anamnese

ausführliches Anamnesegespräch

Aberrometrie

Messung der Abbildungsfehler der Augen

Refraktion

Messung der aktuellen Sehstärken

Visus

Messung der Sehleistung beider Augen

Makulapigment

Messung des Makulapigmentvolumens

Sehfunktionen

Überprüfung der wichtigsten Sehfunktionen wie Motorik, Pupillenfunktion, Stereosehen

Vorderabschnitt

Inspektion des vorderen Augenabschnitts mit Tränenfilm, Hornhaut und Augenlinse

Dunkelrefraktion

Messung der Sehstärken in abgedunkeltem Raum mit unserem neuen sensorgesteuertem Sehtestgerät zur automatischen Anpassung der Display-Leuchtdichte

Blendung

Messung der Blendungsempfindlichkeit

Kontrastsehen

Prüfung der Sehleistung (Visus) bei unterschiedlichen Kontrasten

Beratung

ausführliche Beratung über mögliche Versorgungsoptionen

Alle diese Messungen sind enthalten in unserem Premium-Sehtest oder im Indivisual-Sehcheck Meso.

Wichtiger Hinweis:
Optometrische Screenings ersetzen nicht die Vorsorgeuntersuchung bei einem Augenarzt, da
unauffällige Messwerte einen krankhaften Befund nicht ausschließen können! Zudem kommen beim Augenarzt z.T. andere bzw. weitere Untersuchungen zum Einsatz. Mit Hilfe des Screenings wird lediglich abgeschätzt, ob nicht vor der Anfertigung einer neuen Sehhilfe ein rascher Besuch beim Augenarzt ratsam ist. Beim einem Screening werden weder Diagnosen noch Ausschlussdiagnosen gestellt, es wird höchstens ein Verdacht erhoben. Auch ist es nicht dazu geeignet, eine ärztlich diagnostizierte Erkrankung als Zweitmeinung zu bestätigen.
Verweigern Sie niemals eine Untersuchung beim Augenarzt (z.b. die Augeninnendruck-Messung) mit dem Argument, dass dies schon bei uns gemacht wurde. Gerade der Augeninnendruck sollte sowieso mehrmals gemessen werden, da es sich immer nur um eine Momentaufnahme handelt!

passend zum Thema:

Sehanalyse

Für ein noch umfangreicheres Augenscreening empfehlen wir unseren Sehtest für das ganzheitliche Sehen

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